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Jahresbilanz 2024/25: Rose Bikes wächst profitabel in anspruchsvollem Marktumfeld

Bocholt, 16. März 2026 – Die Fahrradmarke Rose Bikes schließt das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem Umsatz von 215 Millionen Euro ab. Das entspricht einem Wachstum von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, gleichzeitig steigert das Familienunternehmen die Profitabilität deutlich. Rose Bikes behauptet sich damit in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld der Fahrradbranche, die von Konsumzurückhaltung und von Sättigungstendenzen geprägt ist, insbesondere in preisgetriebenen Volumensegmenten.

Der Umsatz im Bike-Segment bei Rose stieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/24 um sieben Prozent und entwickelte sich damit erneut überproportional zum Gesamtumsatz. Der Bike-Anteil bleibt weiterhin prägend für das Gesamtgeschäft. Insbesondere in den Bereichen Gravel und Rennrad verzeichnete das Unternehmen eine hohe Nachfrage. Moderne Plattformen, technologische Weiterentwicklung und eine hohe Geschwindigkeit in der Produktentwicklung stärken die Wettbewerbsposition in diesen Segmenten.

Markenstärke und Sportsponsoring als strategische Bausteine

Ausschlaggebend für die stabile Umsatzentwicklung ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Marke. Rose Bikes kann Reichweite und Community weiter ausbauen, unter anderem durch die Community „Rose Circle“, die Kundinnen und Kunden stärker einbindet und langfristige Markenbindung fördert. Ein weiterer Baustein der Markenstrategie ist das Engagement im Profiradsport. Mit dem Team Unibet Rose Rockets ist die Marke wieder im internationalen Rennsport vertreten. Die sportlichen Erfolge des Teams von Bas Tietema, darunter der Sieg beim Saisonauftakt der Clasica Comunitat Valenciana sowie die Wildcard für den Giro d’Italia 2026, erhöhen die internationale Wahrnehmung der Marke und unterstreichen die Performance-Orientierung der Produktplattformen. Gleichzeitig dient das Sponsoring als authentischer Zugang zur Community und stärkt die Glaubwürdigkeit im sportiven Kernsegment.

Strukturelle Effizienz als Stabilitätsfaktor

Auf operativer Ebene werden gezielt Effizienzen gehoben. Eine modernisierte IT-Infrastruktur, die Einführung eines neuen ERP-Systems sowie stärker integrierte Logistikprozesse verbessern Transparenz und Steuerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Erste KI-gestützte Anwendungen unterstützen zusätzlich bei Planung und Prozessoptimierung.

Zugleich wird das Bestandsmanagement konsequent optimiert. Eine geringere Kapitalbindung in Lagerbeständen reduziert den Abverkaufsdruck und ermöglicht eine stabilere Preisstrategie mit weniger rabattgetriebenen Verkäufen.
Das Servicepartnernetzwerk umfasst inzwischen über 200 Partnerwerkstätten und stärkt die flächendeckende Serviceinfrastruktur. Das stärkt die Kundennähe und erhöht die Verlässlichkeit im After-Sales-Bereich.

„Der Markt befindet sich in einer Phase der Neujustierung. Entscheidend ist, strukturell sauber zu arbeiten, konsequent Nachfrageorientierung umzusetzen und langfristig zu denken“, sagt Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose. „Die Grundlage dafür haben wir in den vergangenen Jahren gelegt: mit eigener Produktentwicklung und Montage am Standort Bocholt, einer starken lokalen Wertschöpfung und einem Omnichannel-Vertrieb aus digitalen Kanälen und Stores in Deutschlands Metropolregionen.“

Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert das Familienunternehmen einen moderaten Umsatzanstieg auf rund 230 Millionen Euro.

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